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Die diesjährige Saison begann mit der Jahreshauptversammlung am 14.02.2003, die wie üblich im " Hotel am Stern " stattfand. An dieser Versammlung, die um 19.30 Uhr durch den Präsidenten eröffnet wurde, nahmen 14 Mitglieder,ein Ehrenmitglied und ein Gast teil.

Die Tagesordnungspunkte wurden zügig abgehandelt,wobei einige Punkte kontrovers diskutiert wurden.Bei der Wahl des Vorstandes ergaben sich keine Veränderungen. Der alte Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Neuer Kassenprüfer wurde Thomas We.

Eine Satzungsänderung wurde beschlossen. Neue Mitglieder müssen zunächst eine Probezeit absolvieren, bevor sie als feste Mitglieder aufgenommen werden können.

Im März dann wieder ein Unfall. Obelix rutschte mit seiner "Varadero" auf vereister Straße aus. An der Maschine entstand zwar ein größerer Schaden, ihm selbst war aber außer ein paar Prellungen nichts passiert. Hoffen wir, das in diesem Jahr keine weiteren Unfälle passieren.

In Erwartung, entgegen zu den Vorjahren mal bei gutem Wetter das "Anfahren" durchführen zu können, hatten wir uns dieses nicht wie sonst üblich für April vorgenommen, sondern den Termin in den Mai verlegt.

Am 03.05.2003 trafen wir uns gegen 09.15 beim Präsidenten.

Es war wider Erwarten jedoch kein besonders gutes Wetter an diesem Tag. Stürmische Winde und eine kühle Witterung hatten die Wetterfrösche für diesen Tag vorhergesagt. Und ausgerechnet dieses Mal behielten sie recht. Dennoch machten wir uns gegen 10.30 Uhr unverdrossen auf die vom Präsidenten vorher festgelegte Tour. Alles was recht ist, man muß den Präsidenten loben!

Die Route war sehr gut gewählt. Sie führte durch die Göhrde über Dannenberg und Hitzacker in das benachbarte Bundesland Brandenburg. Dieses Bundesland wurde nur am Rande durchquert, bevor wir in Mecklenburg-Vorpommern einfielen.

An einer Tankstelle in Zierzow wurden wir dann von einem Regenschauer überrascht. Da es doch ziemlich kühl war und die eigentlich festgelegte Route nach Schwerin, uns in das Schlechtwettergebiet bringen würde, wurde auf allgemeinen Wunsch die Route geändert und wir fuhren von hier aus zum Präsidenten zurück.

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Gegen 16.00 Uhr trafen wir dort ein. Einige zogen es vor, ihre Motorräder nach Hause zu bringen und den leichten "Bieranzug" anzulegen. Insgesamt haben an dieser Fahrt 11 Mitglieder mit 10 Motorrädern und 9 Gäste mit 7 Motorrädern teilgenommen und es wurden ca. 260 km zurückgelegt.

Mitte Mai der nächste Unfall eines Mitglieds. Dieses Mal hatte es "Wolle" erwischt. Mit seiner Triumph fuhr er hinter mehreren Kfz hinterher und als diese vor ihm scharf bremsten, mußte er erkennen, das der Bremsweg eines Motorrads länger als der eines Kfz ist. Glücklicherweise, wenn man mal von dem entstandenen Schaden absieht, zog er sich dabei nur Prellungen und Abschürfungen zu.

Nach dem wir in diesem Jahr leider nicht an dem Treffen der Jail-Rider in Soltau teilnehmen konnten, war unser nächstes Highlight der alljährliche Campingplatzaufenthalt an der Ostsee.

Am 08.08.2003 trafen wir uns um 14.30 Uhr vor der JVA. In diesem Jahr hatten sich nur wenige Teilnehmer angemeldet, so das wir mit nur 6 Motorrädern losfuhren. Unterwegs sammelten wir noch 2 weitere Teilnehmer ein, so das wir nun mit 8 Maschinen der Ostsee entgegen donnerten. Insgesamt waren 9 Mitglieder, ein Ehrenmitglied und 2 Gäste vertreten. Mit dem üblichen Zwischenstop an der "Grander Schinkenkate" erreichten wir gegen 17.15 Uhr unser Ziel. Trotz der herrschenden Hitze wurden flugs die Unterkünfte und das Versammlungszelt aufgebaut, die Fahne gehißt und der gemütliche Teil konnte beginnen.

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Zu fortgerückter Stunde wurde es dann offiziell. Der Pannenpokal wurde verliehen. Für diesen Pokal hatten sich ungewollt vier Mitglieder beworben:

Der nächste Tagesordnungspunkt: Die Gerichtsverhandlung. In dieser wurde wegen Verstoß gegen die Satzung gegen 6 Mitglieder verhandelt (s. ges. Protokoll).

Am nächsten Tag zeigte sich wieder ein strahlend blauer Himmel. Es war daher nicht verwunderlich, das sich für die geplante Tour nach Fehmarn nur 5 Mitglieder fanden. Die anderen zogen es vor, es sich am Strand gemütlich zu machen. Erst gegen Abend fanden alle wieder zusammen, um die nun hungrigen Mägen zu füllen. Dieser Abend ging erst in den frühen Morgenstunden zu Ende.

Am Sonntagvormittag ging es ans Abbauen mit anschließender Rückfahrt. Zum Abschluß kann noch gesagt werden: Das Wochenende verlief pannen- und unfallfrei.

In diesem Jahr wurde das Motorradtreffen der Justiz von den Island Warrior auf Hahnöfersand in der Zeit vom 29.08.2003 - 31.08.2003 ausgerichtet. Für eine Teilnahme hatten sich insgesamt 16 Personen, 14 Mitglieder und 2 Angehörige, gemeldet. Aus gesundheitlichen Gründen erfolgten 3 Absagen und eine weitere Absage erfolgte am Tag der Abfahrt.Da sich noch ein Mitglied nachgemeldet hatte und sich zwei Gastfahrer uns angeschlossen hatten, konnten wir immerhin mit 11 Motorrädern starten. Nach ca. 125 Kilometern und einer Fahrzeit von 4 Stunden gelangten wir endlich ans Ziel, wo wir jetzt zu dem eigentlichen Veranstaltungsplatz fahren und dabei feststellen konnten, wie groß das eigentliche Gelände tatsächlich ist. Fast einen Kilometer mußten wir noch fahren, um zu dem Zeltplatz zu gelangen. Dabei handelt es sich um eine Wiese, die zu einem landwirtschaftlichen Betrieb gehört, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet.Wir konnten einen günstigen Platz ergattern, wo wir endlich unsere Zelte aufschlugen. Nach dem diese Pflichtaufgabe erfüllt war, begann der erfreulichere Teil. Ab in das Festzelt und erst einmal den Durst mit Bier löschen; Wasser hatten wir unterwegs ja genug von oben. Auch wenn insgesamt organisatorische Mängel zu beklagen waren: Es folgten zwei tolle Tage bei dem jetzt auch das Wetter mitspielte. Das "Abfahren" wurde in diesem Jahr von "Obelix" organisiert. Am 11.10.03 trafen die Teilnehmer gegen 09.30 Uhr bei ihm in Nahrendorf ein. Insgesamt waren nur 8 Mitglieder anwesend.Da noch zwei Gastfahrer zu uns stießen, konnten wir immerhin mit 10 Motorrädern die Tour gegen 10.45 Uhr starten. Zunächst ging es, wie soll es auch anders sein, in Richtung Osten.

Am Schaalsee vorbei gelangten wir so auf einer gut ausgewählten Strecke in Ratzeburg, wo eine Pause eingelegt wurde. Von hier aus ging es anschließend in Richtung Schwerin. Dieses mal spielte auch das Wetter mit, so das wir auch tatsächlich in Schwerin ankamen. Aufgrund von schlechten Witterungsbedingungen hatten wir schon zwei mal eine Fahrt dorthin abbrechen müssen.

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In der Innenstadt von Schwerin, am dortigen Schloß, wurde die nächste Pause eingelegt, und ein kurzer Regenschauer abgewartet. In Richtung Ludwigslust starteten wir von hier aus die Rücktour.

Unterwegs wurde noch ein Abstecher nach Vielank in eine dortige Privatbrauerei vorgenommen. Alles was Recht ist! Eine sehr gute Lokalität. Und auch das "Frischgezapfte" schmeckte überzeugend gut. Es fiel keinem leicht diese gastliche Stätte zu verlassen. Aber wir mußten ja weiter. Über Dannenberg ging es zurück nach Nahrendorf. Dort gegen 17.30 Uhr angekommen, hatten wir ca. 270 Km zurückgelegt.

Die von der Fahrt ausgetrockneten Kehlen wurden wieder angefeuchtet und alle machten sich über das, von Susanne zubereitete Mahl her. Auch diese Tour endete pannen- und unfallfrei.

Halt! Nicht ganz! Unser "Otto". Ein Vorderrad, das die Luft nicht halten konnte, kein Blinker, und auf dem Weg nach Hause, lief ihm noch ein Reh vor das Krad. Erfreulicherweise war hier nur ein geringer Sachschaden zu verzeichnen. Mit der am 28.11.03 durchgeführten Jahresabschlußfeier wurde die diesjährige Saison offiziell beendet. An dieser Feier nahmen 21 Personen, darunter 2 Gäste, teil. Nach dem Essen, wurden die Bilder vom Deutschlandtreffen auf Hahnöfersand gezeigt, auf denen sich mancher Teilnehmer wiederfinden konnte.

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Weiterhin wurden Veranstaltungstermine für das kommende Jahr angesprochen. Gegen Mitternacht fand die Feier dann langsam ihren Ausklang.

 

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